Ein perfekter Ferientag in Wels
Das Beste vorweg: Für diesen Ferientag braucht es oft nicht einmal ein Auto. Wels ist aus allen Richtungen hervorragend mit dem Zug erreichbar. Während draußen Wiesen, Städte und Flüsse vorbeiziehen, beginnt die kleine Weltreise für viele Familien bereits bei der Anreise. Und wer entspannt am Bahnhof aussteigt, ist nur wenige Minuten von Safari, Experimenten und jeder Menge Entdeckungen entfernt.
09:30 Uhr: Auf Safari mitten in der Stadt
Der Tag beginnt überraschend wild. Im Welser Tiergarten geht es auf eine kleine Weltreise durch die Tierwelt. Zwischen alten Bäumen, Teichen und schattigen Wegen begegnen Familien tierischen Bewohnern aus Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa. Gerade für Kinder liegt hier hinter jeder Ecke die nächste Überraschung. Mal wird ein Affe entdeckt, dann ein Vogel beobachtet oder ein neues Lieblingstier gekürt. Man vergisst schnell, dass man sich mitten in einer Stadt befindet.
12:00 Uhr: Stärkung für Entdeckerinnen und Entdecker
Wer auf Safari unterwegs war, braucht eine Pause. Rund um die Welser Innenstadt laden Gastgärten, Cafés und familienfreundliche Restaurants zur Einkehr ein. Jetzt ist Zeit für regionale Schmankerl, eine kleine Verschnaufpause und vielleicht schon die Diskussion, welches Tier heute bisher die Nase vorn hat.
13:30 Uhr: Anfassen ausdrücklich erlaubt
Am Nachmittag wartet das nächste Abenteuer – diesmal im Welios Science Center. Auf rund 3.000 Quadratmetern wird geforscht, ausprobiert und experimentiert. Mehr als 150 Mitmach-Stationen machen Naturwissenschaft und Technik spielerisch erlebbar. Hier wird Strom erzeugt, Energie sichtbar gemacht und so manches Naturgesetz auf die Probe gestellt. Das Schönste daran: Lernen fühlt sich hier kein bisschen nach Schule an.
16:30 Uhr: Auf den Spuren von Mönchen, Kaisern und Sternenforschern
Wenn noch Energie für ein weiteres Abenteuer vorhanden ist, lohnt sich ein Abstecher zum Stift Kremsmünster. Die imposante Klosteranlage zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Besonders beeindruckend sind die barocke Bibliothek, die historische Sternwarte und die Wunderkammer mit ihren außergewöhnlichen Sammlungen. Plötzlich wird Geschichte lebendig. Und ganz nebenbei entdeckt man, dass Mönche schon vor Jahrhunderten neugierige Forscher waren.
17:30 Uhr: Ein Blick zu den Sternen
Zum Abschluss geht es hinauf zur berühmten Sternwarte des Stiftes. (Hinweis: nur mit Führung gegen Voranmeldung ab 3 Personen) Schon von außen wirkt der markante Turm beeindruckend. Und während langsam Ruhe einkehrt, wandern die Gedanken noch einmal durch die Erlebnisse des Tages. Von Afrika nach Australien. Von Experimenten zu Sternen. Von der Safari bis ins Weltall. Manche Ferientage fühlen sich an wie eine kleine Weltreise.
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