© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer: Biken im Nationalpark Kalkalpen.
Drei Mountainbiker bei einer Tour durch den Nationalpark Kalkalpen im Herbst.
Oberösterreich

Bergwanderung von der Gasselhöhle zur Spitzsteinalm

Aus dem Rindbachtal führt ein schöner Steig durch den wilden Karbertalgraben hinauf zur Gasselhütte. Faszinierend ist eine Führung durch die Welt der Tropfsteine. Am Weiterweg erfreut man sich am Anblick der wollknäueligen Rinder auf der Spitzlsteinalm.

zu zweit
mit Freunden
allein
Frühling
Sommer
Herbst

von Sabine Neuweg und Alois Peham

In Rindbach bei Ebensee startet diese Rundwanderung und man folgt dem markierten Weg ins Tal. Ein erster schöner Halt ist der kleine Rindbach-Wasserfall, weiter steigt man auf einem gut angelegten Steig höher und erreicht bald wieder die Forststraße, der man bis zur Abzweigung des Weges zur Gasselhöhle folgt. Durch einen wilden Graben führt der hier immer wieder von Naturgewalten beeinträchtigte Steig höher. Auf etwa 950 Meter erreicht man eine Forststraße und kommt bald zum letzten Wegabschnitt durch den Wald hinauf zur Gasselhütte. Schön ist der Blick von der Terrasse über die Wälder und Gipfel und freundlich sind die Wirtsleute. Nach einer Stärkung machen wir uns auf den Weg in die Unterwelt. Über Holzstiegen geht es tief hinab in die Zauberwelt aus Stalagtiten und Stalagmiten. Der Führer vom Höhlenverein hat viele interessante und auch die eine oder andere zum Schmunzeln anregende Geschichte auf Lager. Der Höhepunkt ist die Kanzelhalle mit ihrer fast verschwenderischen Pracht aus Tropfsteinen. Für ein alpines Gipfelerlebnis bietet sich noch der in 20 Minuten zu ersteigende Gasselkogel an. Für den Rückweg wandert man zunächst wieder hinab bis zur Forststraße und folgt dieser sehr aussichtsreich hinüber bis zur Spitzlsteinalm. Riesige Wollknäuel auf der Alm, so scheint es, bei näherem Hinsehen entpuppen sie sich dann als schottische Hochlandrinder. Diese bevölkern die Weiden rund um die nicht bewirtschaftete Alm. Am markierten Erlakogel-Wanderweg steigt man durch Hochwald hinab Richtung Rindbach.  Im Sommer ist eine erfrischende Abkühlung im Traunsee ein verdienter Abschluss dieser kurzweiligen Runde.

Daten und Fakten

Ausgangspunkt:Parkplatz in Rindbach

Anreise: auf der Salzkammergutbundesstraße von Gmunden

Charakteristik: schöne, unschwierige Bergwanderung auf großteils markierten Wegen, warme Jacke für die Höhlenbesichtigung mitnehmen

Zeiten & Höhen:Gehzeit: 5 Stunden, Höhendifferenz: 1030 m, Rindbach (447 m) – Gasselhöhle (1250 m) – Gasselkogel (1411 m) - Spitzlsteinalm (1080 m)

Einkehr:Gasselhütte, geöffnet von Anfang Mai bis Mitte September an Sa, So und Feiertagen

Karten: Kompass Nr. 19, Freytag & Berndt Nr. 284

Internet: www.gasselhoehle.at  

Buchtipp:Neuweg/Peham: Wandern mit der ganzen Familie. Ausflüge mit Kindern ins Salzkammergut. Ueberreuter Verlag, Wien 2009

Kontakt & Service

Tourismusverband Traunsee-Almtal
Toscanapark 1
4810 Gmunden

+43 7612 74451
info@traunsee-almtal.at
www.traunsee-almtal.at

Dazu passt:

Gasselhütte.jpg
Ebensee

Gasselhütte

 Ausgangspunkt: Gemeinde Ebensee, Ortsteil Rindbach, Parkplatz bei der Schießstätte Rindbach (447 m) oder Freizeitanlage Rindbach. Auf der Forststraße den Weg Nr. 430 entlang bis zur Abzweigung Weg Nr. 424 Richtung Gassel Tropfsteinhöhle.Charakter:…

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