© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer: Biken im Nationalpark Kalkalpen.
© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Alexander Kaiser: Unterwegs bei einer Radtour in der Region Mühlviertler Alm Freistadt.
Eine Frau und ein Mann fahren mit ihren Mountainbikes vorbei an einem Mühlviertler Steinbloßhof in der Region Mühlviertler Alm Freistadt. Links im Bild ist ein Kastanienbaum zu sehen.
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Oberösterreich

Historische Rundwanderung zum 21. April 1945

  • familientauglich
  • Kinderwagentauglich
  • kulturell interessant
  • Rundweg
  • Unterkunftsmöglichkeit

Interaktives Höhenprofil

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Tour-Details

Startort: 4800 Attnang-Puchheim
Zielort: 4800 Attnang-Puchheim

Dauer: 2h 31m
Länge: 9,9 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 68m
Höhenmeter (abwärts): 71m

niedrigster Punkt: 403m
höchster Punkt: 450m
Schwierigkeit: mittel
Kondition: mittel
Panorama: einzelne Ausblicke

Wegbelag:
Asphalt


Für diesen Weg gibt es eine eigene Wanderkarte mit ausführlichen Erklärungen, erhältlich im Büro Attnang-Puchheim, Marktstraße 9, Dienstag 9 - 14 Uhr und Freitag 8 - 12 Uhr oder bei Eva Kurz, die auch Führungen anbietet. Kontakt für Führungen per Mail oder per Telefon bei Eva Kurz +43 650 9189 731! 

ACHTUNG: Dauer ist länger als 3h und variiert nach Interesse der Teilnehmer, da es eine kulturelle Wanderung ist.

Am 21. April 1945, nur wenige Tage vor Kriegsschluss, wurde der Bahnknotenpunkt Attnang-Puchheim durch einen mehrstündigen Bombenangriff der US-Luftwaffe zerstört. Nicht nur die Bahnanlage, sondern auch ein Großteil der Wohnviertel um den Bahnhof versanken in Schutt und Asche. Mehr als 700 Menschen fanden dabei den Tod.
Antworten auf die Frage nach dem Grund dafür gibt es viele, z.B. das Gerücht einer geplanten Alpenfestung, oder die Tatsache, dass Attnang-Puchheim als Bahnknotenpunkt eine Umschlagstelle für Truppen-, Waffen- und Munitionstransporte war.
In der Bahnhofstrasse war außerdem die geheime Rüstungskommando-Außenstelle untergebracht. Sie war zuständig für das Rüstungswerk "Kalk" in den Stollen bei Ebensee und für "Schlier" in Redl-Zipf. Dort wurde Raketentreibstoff produziert und die Brennkammern der "V 2" (Vergeltungswaffe) getestet. Alle Transporte liefen über Attnang-Puchheim.
Nicht zuletzt spielte auch das Wetter eine wesentliche Rolle. Da sich die Sicht für die aus Süditalien kommenden alliierten Bomber verschlechterte, nahm man nicht die Hauptziele wie Brenner, Passau oder Rosenheim ins Visier, sondern eines der Ersatzziele: Attnang-Puchheim.
Nach vielen Jahren des mühsamen Wiederaufbaus und des Bestrebens, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, durfte Attnang-Puchheim die Erhebung zum Markt und schließlich auch zur Stadt feiern.
Der Phönix im Wappen soll diese neue Ära symbolisieren.

Start: 
  • Treffpunkt und Start beim Dr.-Karl-Renner-Platz (Busbahnhof)
  • Straße des 21. April 
  • über Bahnhofstraße zum Denkmal beim Bahnhof
  • Bahnhof - Dr.-Karl-Renner-Platz
  • Stelzhamergasse
  • rechts in Römerstraße zur Schule
  • Kreuzung Kochstraße links zur Kapelle des 21. April
  • geradeaus zum Kindergarten
  • Links in Andreas-Hofer-Gasse
  • rechts in Wankhamer Strasse bis zum Mörtlbauern: Fluchtweg in die Attnanger Au
in Puchheim:
  • über Maria-Theresien-Straße
  • links in die Puchheimer Straße bis zum Schlosseingang
  • durch den Schlosshof in die Georgskirche beim Kloster
  • Schlossstiege hinunter
  • rechts die Teiche entlang
  • quer über die Gmundner Straße die Kellergasse hinauf
  • links in die Dr.-Riedlinger-Straße bis zum Haus Nr. 30 = ehemaliger Braunkeller
  • Dr.-Riedlinger-Straße zurück durch den Bauernhof Köppl-Hauser
  • links Grillparzerstraße und Franz-Keim-Straße entlang
  • Vöcklabrucker Straße überqueren und geradeaus zum Teichbachl
  • links bis zur Salzburger Straße B1
Weiter nach Alt-Attnang
  • rechts der Salzburger Straße folgen bis zur Straßenunterführung
  • links unter die B1 und weiter über die Westbahn queren
  • nach der Brücke links in die Industriestraße
  • rechts in Richtung Steinhüblstraße/"Kreuzland"
  • rechts entlang des Franz-Nöhammer-Radwegs (Teil des Römerradwegs)
  • an der Salzburger Straße links
  • geradeaus über die Kreuzung, den Bahnübergang und die Redlbachbrücke
  • in der Linzer Straße links zur Hausnummer 3b, Weinkeller/Hagl
Varianten für den Rückweg
  1.  zurück und weiter der Linzer Straße entlang, dann rechts in den Friedhofsweg, durch den Friedhof zum Mahnmal, weiter durch den rückwärtigen Ausgang nach rechts zur Pestalozzigasse und links den Schulweg entlang, links der Bäckergasse folgen.
  2. Abkürzung vom Hager Keller quer über die Linzer Straße der Bäckergasse folgen.
Zurück zum Ausgangspunkt durch die Bahnunterführung, die Wiener Straße (B1) überqueren und die Badgasse entlang bis rechts die Waldstraße beginnt.

  1. Links über den Spitzberg, am Freizeitzentrum vorbei zurück zum Spitzbergweg oder
  2. Abkürzung rechts in die Waldstraße und Humboldstraße entlang bis zur Kirche, dort in die Kirchstraße einbiegen und gerade aus zum Dr.-Karl-Renner-Platz.
Über die Straße des 21. April zum Rathausplatz und die Marktstraße weiter bis zum Phönixbrunnen unterhalb des Phönixsaals, Ziel und Ende der Wanderung!



Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
  • Für Gruppen geeignet
  • Für Schulklassen geeignet
  • Kinderwagentauglich
  • Für Jugendliche geeignet
  • Für Senioren geeignet
  • Für Alleinreisende geeignet
  • Mit Freunden geeignet
  • Zu zweit geeignet
günstigste Jahreszeit
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Frühwinter

Rollstuhltauglich: Nicht alle Punkte der gesetzlichen ÖNORM werden erfüllt. Grundsätzlich ist dieses Objekt rollstuhltauglich und es ist keine Hilfestellung nötig.


Historische Rundwanderung zum 21. April 1945
TVB Hausruckwald, Projekt von Eva Kurz
Marktstrasse 9
4800 Attnang-Puchheim

Mobil +43 650 9189731
E-Mail keva@gmx.net

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Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


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• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

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Startort: 4800 Attnang-Puchheim
Zielort: 4800 Attnang-Puchheim

Dauer: 2h 31m
Länge: 9,9 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 68m
Höhenmeter (abwärts): 71m

niedrigster Punkt: 403m
höchster Punkt: 450m
Schwierigkeit: mittel
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