© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer: Biken im Nationalpark Kalkalpen.
Drei Mountainbiker bei einer Tour durch den Nationalpark Kalkalpen im Herbst.
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Oberösterreich

R1.04 Donauschlingen-Runde

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Tour-Details

Startort: 4085 Waldkirchen am Wesen
Zielort: 4085 Waldkirchen am Wesen

Dauer: 3h 19m
Länge: 45,6 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 553m
Höhenmeter (abwärts): 553m

niedrigster Punkt: 281m
höchster Punkt: 628m
Schwierigkeit: mittel
Kondition: schwer
Panorama: Traumtour

Wegbelag:
Asphalt


Kurzbeschreibung:
„Schlögener Donauschlinge – Im Wechsel der Perspektive“



Technik: ****



Erlebniswert: ******



Empfohlene Jahreszeiten:

  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober



Eigenschaften:

  • Rundtour
  • aussichtsreich
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch
  • geologische Highlights

Beschreibung:

Die Faszination des Naturwunders Schlögener Donauschlinge hautnah erleben: Grandioser Tiefblick vom Dach des Naturwunders, genussvolle Durchfahrt der Donauschlinge und Fährquerung in der ersten 180°-Schleife! Mit Panorama-Anfahrt über das Sauwald-Hochplateau und Kurzwanderung zum ­berühmten Schlögener Donaublick. Ein Highlight!


 


Highlights:  



  • Meditationspyramide am Etzinger Hügel (Architektur-Highlight, Alpenblick)

  • Aussichtsplattform „Schlögener ­Donaublick“ (Berühmter Tiefblick in die ­Schlögener Schlinge)

  • Naturwunder „Schlögener Schlinge“ 

  • UNESCO-Welterbestätte Römerbad & Römerpark Schlögen

  • Fährfahrt



Wegbeschreibung:

Das Obere Donautal – Mit über 90 km (!) eines der längsten Durchbruchstäler der Donau. Und mit seltenen Schlucht- und Hangmisch­wäldern ein Naturjuwel von mitteleuropäischem Format. Der Ausgangsort befindet sich in der Tiefe dieser Schlucht etwas stromaufwärts des Naturwunders Schlögener Donauschlinge – der Donaumarkt Wesenufer. Heute unscheinbar, ist es der drittälteste Donauort Oberösterreichs! Der Name „-ufer“ leitet sich übrigens von „Überfuhr“ ab. Sogar ein ehemaliges Schloss gibt es: Schloss Niederwesen, das heutige Hotel Wesenufer.


Am Donauufer startet die 280-Höhenmeter-Bergfahrt auf das Sauwald-Hochplateau. Im herrlichen Schluchtwald der steilen Talflanke gehts auf einer ruhigen Landesstraße bergauf. Der Schweiß fließt, die Gedanken fliegen. Kurz nach der Burgruine Wesen lichtet sich der Wald und Sie stehen am Sauwald-Hochplateau an der Waldkirchener Kreuzung. Gratulation, der härteste Teil des Aufstieges ist geschafft! Jetzt beginnt die Sauwald-Panoramastraße. Auf sanften Güterwegen radeln Sie über einen hügeligen Panorama-Höhenrücken. Saftige Wiesen, fruchtbare Felder, verstreute Bauernhöfe, kleine Wäldchen ... vermitteln Sauwald-Landidyll. Atemberaubende Weitblicke ins Mühlviertel, über das Alpenvorland bis zu den Alpen ... lassen Höhe spüren. Glückseligkeit pur! Der Panoramablick „Paschinger Hügel“ bildet den Auftakt, etwas später die imposante Etzinger Meditationspyramide (642 m) den Höhepunkt. Gratulation, Sie stehen am höchsten Punkt der Runde! Nun beginnt die hügelige Abfahrt auf das Dach der Schlögener Donauschlinge. Nach dem idyllischen Höhendorf St. Agatha flitzen Sie durch schattigen Hangwald im Rhythmus der Kurven bergab.


An der Nibelungenstraße beginnt das Dachplateau der Schlögener Donauschlinge. Ein kurzer Anstieg bringt Sie nach Haibach ob der Donau. Ein schmuckes Kirchdorf (= Kirche im Zentrum) das stolzes und lebendiges Landidyll versprüht! Christoph Zeller, der zweite große Bauernführer während des Oberösterreichischen Bauernkrieges im Jahre 1626, war hier einst Wirt. Nette Bauernstraßen führen weiter über das - mit einem Graben durchzogene – leicht hügelige Plateau. In den erwähnten Waldgraben des Fuchsbaches sausen Sie kurz hinab und am Gegenhang wieder hoch. Infolge gehts genussvoll durch bäuerliche Kulturlandschaft zum Radparkplatz „Schlögener Donaublick“. Ein kurzer Spaziergang (~ 15 min) bringt Sie durch herrlichen Hangmischwald leicht bergab zur berühmten Aussichtsplattform „Schlögener Donaublick“! Erst dieser grandiose Tiefblick lässt das Naturwunder der Schlögener Donauschlinge begreifen: Innerhalb weniger Kilometer wechselt der tief in die Landschaft eingegrabene Mythosfluss zwei­mal seine Richtung um nahezu 180° - einfach sagenhaft! Im Anschluss radeln Sie in einer Kurve zum anderen Rand des Plateaus, dann begeistert eine flotte Waldabfahrt durch die steile Talflanke zur Donau.


Am legendären Treppelweg pedalieren Sie nun gemütlich auf Augenhöhe mit dem Naturwunder durch die Donauschleifen. Die Enge der Schlucht, die einsamen Wälder, der mächtige Strom ... regen zum Sinnieren an. Heute fast vergessen, zählte die Schlögener Schlinge einst ob ihrer reißenden Strömung und tückischen Felsen zu den gefährlichsten Stellen des Donaustroms. Das schöne Kirchlein in Inzell, im Herzen der zweiten 180°-Schlinge, erinnert daran. Es wurde laut Legende von einem Überlebenden eines Schiffsunglückes gestiftet. An der ersten 180°-Schlinge erinnern in Schlögen römische Ausgrabungen an eine andere Facette des Flusses. Hier befand sich ein römisches Kleinkastell des UNESCO-Welterbes Donaulimes! Der lokale Römerpark lässt dieses Erbe wieder in neuem Licht erstrahlen. Krönender Abschluss des Naturwunder-Highlights: Die Überfahrt mit Radfähre von Schlögen nach Au - die hautnahe Perspektive aus dem Fluss! Am Treppelweg radeln Sie entlang des breiten Donaustromes gemütlich aus. In Niederranna noch über die Donaubrücke, die modere Version der einstigen Überfuhr, und der Ausgangsort ist wieder erreicht. Genussradeln im Wechsel der Perspektive!



Sicherheitshinweise:

Diese kontrastreiche Radrunde nutzt zur Gänze ruhige, asphaltierte (Neben-)Straßen und Güterwege. Grundsätzliche Schalttechnik für die lange Bergfahrt von Vorteil. Grundsätzliche Bremstechnik für die lange Abfahrt notwendig. Bitte beachten Sie die Fahrzeiten der Radfähre Schlögen – Au. Sollte diese nicht in Betrieb sein, können Sie notfalls von Schlögen am gleichen Donauufer nach Wesenufer weiterfahren.


 


Beschilderung: 


Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, wurden die Donauradrunden mit einem eigenen Radleitsystem gekennzeichnet. Diese Runde folgt der Beschilderung "R1.04 Donauschlingen-Runde".

Ausgangspunkt: Schiffsanlegestelle Wesenufer / Wesenufer – Der Donauradrunden-Startplatz befindet sich im Nahumfeld des Schiffsanleger.
Zielpunkt: Endort = Startort (Rundroute)

Weitere Informationen:
  • Rundweg
  • Verpflegungsmöglichkeit

Erreichbarkeit / Anreise



Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise in die Donauregion


Wie in die Donauregion Oberösterreich anreisen?
Der schnelle Weg ans Ziel – mit Bahn, Bus, Auto, Schiff oder Flugzeug.



Parken
kostenlose Parkplätze im Ortsteil Wesenufer in der Nähe der Schiffsanlegestelle
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise
günstigste Jahreszeit
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

R1.04 Donauschlingen-Runde
WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH
Lindengasse 9
4040 Linz

Telefon +43 732 7277 - 800
Fax +43 732 7277 - 804
E-Mailinfo@donauregion.at
Webwww.donauregion.at
http://www.donauregion.at

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3.    Sämtliche Touren erfordern eine sehr gute körperliche Konstitution und Kondition sowie eine ausführliche Vorbereitung. Wir empfehlen ausdrücklich, die Touren nur bei optimaler Gesundheit zu fahren.


Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


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2. Ihre Tourenvorschläge haben daher in klarer und unmissverständlicher Art und Weise zumindest folgende Kriterien zu beinhalten und ausreichend zu beschreiben:

• Startpunkt

• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

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Startort: 4085 Waldkirchen am Wesen
Zielort: 4085 Waldkirchen am Wesen

Dauer: 3h 19m
Länge: 45,6 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 553m
Höhenmeter (abwärts): 553m

niedrigster Punkt: 281m
höchster Punkt: 628m
Schwierigkeit: mittel
Kondition: schwer
Panorama: Traumtour

Wegbelag:
Asphalt