Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Bergtour vom Schönberg zum Rinnerkogel

Schroffe Karstfelsen, abweisende Dolinen und wilde Felswände beherrschen die Szenerie bei dieser Bergtour. Man findet aber auch sanfte Gipfelwiesen, einladende Hütten und erfrischende Seen. Es ist die ganze Vielfalt des Toten Gebirges, die die Bergwanderer verzaubern wird.

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zu zweit
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Idyllisch ist der Beginn des Weges entlang des tief eingeschnittenen Schwarzenbachs. Der klassische Weg entlang des Schwarzenbachs ist leider wegen Steinschlaggefahr seit 2010 gesperrt. So zweigt man ab auf den sogenannten Winterweg, und wandert in einer Stunde hinauf zum bewirtschafteten Mittereckerstüberl. Markant zeigt sich die Felswand des Ebenseer Hochkogels und lässt die Höhenmeter ahnen, die bis zum Hochkogelhaus zu überwinden sind. Zügig kommt man höher, erreicht weiter oben die Eibelgrube mit teilweise haushohen Felsbrocken und bald darauf die schön gelegene Hütte. Ein angenehmer Platz für eine Übernachtung. Aber zuerst sollte man noch das warme Licht des späten Nachmittags am nicht weit entfernten Gipfel des Hochkogels genießen. Der Weiterweg ist lang, und so wird man am nächsten Tag zeitig aufbrechen. Obwohl der Schönberg hier Wildenkogel genannt wird, ist der Anstieg am Weg Nr. 227 problemlos zu gehen. Da ist beim Abstieg über den Ostgrat schon etwas Aufmerksamkeit erfoorderlich, aber mit Hilfe einiger Seilsicherungen ist diese kurze Felspassage bald überwunden.

Ab hier taucht man ein in die Einsamkeit dieses herrlichen Karsthochplateaus. Man blickt in tiefe Dolinen, durchquert Latschengassen, beobachtet neugierige Gämsen und macht die eine oder andere botanische Entdeckung. Vorbei am Scheiblingkogel nähert man sich dem zweiten großen Gipfel dieser Runde, dem mit seiner weiten Gipfelwiese für eine längere Rast wie geschaffene Rinnerkogel. Weit unten der Wildensee, im Osten der Almsee und im Norden der Offensee, das Ziel dieser Bergtour. Der Abstieg führt zunächst unter dem Rinnerkogel Richtung Wildensee und dann weiter hinab zur Rinnerkogelhütte. Von hier geht es weiter auf dem in einigen Abschnitten etwas steileren Abstieg hinab zum Offensee.

Daten und Fakten

Ausgangspunkt: Parkplatz Schwarzenbach

Anreise: auf der B 145 nach Ebensee, Abfahrt Offensee, auf der Offenseestraße nach etwa 1 km Abzweigung zum Parkplatz

Charakteristik: teilweise einsame 1 ½ Tages-Bergtour auf  markierten Wegen, nur bei stabilem Wetter, am Schönberg-Ostgrat ist Trittsicherheit notwendig

Zeiten & Höhen: Gehzeit: 11 Stunden (1. Tag: 3 Stunden, 2. Tag: 8 Stunden), Höhendifferenz: 2150 m, Parkplatz Schwarzenbach (530 m) – Mittereckerstüberl (752 m) - Ebenseer Hochkogelhaus (1558 m) Hochkogel (1591 m) – Schönberg (2093 m) – Wegkreuzung unterm Wehrkogel (1760 m) – Rinnerkogel  (2012 m) – Rinnerkogelhütte (1473 m) – Offensee (650 m)

Einkehr und Übernachtung: Ebenseer Hochkogelhaus, bewirtschaftet von Anfang Juni bis Mitte September, bis 26. Oktober an Sa und So bei Schönwetter, Rinnerkogelhütte

Karten: AV-Karte Nr. 15/1, Kompass Nr. 19, Freytag & Berndt Nr. 284, ÖK-BEV Nr. 3212

Infos: www.naturfreundeebensee.at

Buchtipp: Neuweg/Peham: Schutzhütten. Touren – Wanderwege – Geschichte. Ennsthaler Verlag, Steyr 2004 ISBN 3-85068-604-3

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