Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Bergtour zum Eibenberg in Ebensee

Wer an einem warmen Sommertag nach schweißtreibendem Anstieg am Gipfel des Eibenbergs steht, der wird wohl sehnsüchtig zum tief unten liegenden Offensee blicken. Seit einigen Jahren führt ein markierter Weg hinab zu diesem Naturjuwel mit seinen idyllischen Badeplätzen.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.
zu zweit
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Ausgangspunkt für die Überschreitung des Eibenbergs ist die Ortschaft Rindbach bei Ebensee. Parkplätze gibt es am Ende der Asphaltstraße und einige auch direkt beim Beginn des Weges auf den Eibenberg. Der Anstieg führt großteils durch Wald, der durch die letzten Stürme gewaltig dezimiert wurde, bis auf die Eibenbergschneid, wie der langgezogene Gipfelkamm genannt wird. Vorbei an einer Jagdhütte kommt man höher, der Wald im oberen Teil des Weges ist großteils dem Windbruch zum Opfer gefallen. Schon weit oben erreicht man eine weitere Jagdhütte und bald wird man mit ersten Blicken zum Traunsee belohnt. Über blumige Wiesen ist bald die Schneid erreicht und damit auch der eindrucksvolle Blick auf die felsige Pracht des Toten Gebirges. Auf dem teilweise schmalen Steig gelangt man hinüber zum höchsten Punkt. Dieser wird von einer Vermessungsstange angezeigt, die seit neuestem mit einem Kreuz verziert ist. Einige Zeit war die Stange auch mit tibetanischen Gebetsfahnen geschmückt, ein seltener aber schöner Anblick.

Nun ist Zeit für einen ausgiebigen Blick in die umliegenden Berge und zu den ausgedehnten Wäldern, die sich vom Offensee zum Almsee erstrecken. Vom Traunstein bis zum Dachstein, alle sind sie angetreten zur großen Gipfelparade. Der Abstieg führt zunächst über die Eibenbergschneid zurück, bis ein Schild den Weg hinunter Richtung Hiaslalm und Offensee anzeigt. Der obere Abschnitt ist steil und mit einigen Felsabsätzen garniert. Stöcke sind hier eine gute Entlastung für die Knie. Aber bald wird es leichter, man erreicht schattigen Hochwald und kurz nach einer Quelle die Hiaslalm-Jagdhütte. Ein schöner Rastplatz, ehe man weiter absteigt und bei einer Brücke über den Offenseebach den Parkplatz an der Straße erreicht. Im Sommer sollte man sich zur Krönung dieser Tour ein Bad im herrlichen Wasser des nahen Offensees nicht entgehen lassen.

Daten und Fakten

Ausgangspunkt: Parkplatz in Rindbach am Ende der Straße

Anreise: von Gmunden auf der B 145 nach Ebensee, Abzweigung Rindbach bis zum Parkplatz nahe der Rindbachmühle,

Charakteristik: herrliche Bergtour mit ungewohnten Ausblicken von der teilweise schmalen Gipfelschneid, der Abstieg mit Blick zum Offensee kann im baumfreien steilen oberen Teil bei Nässe unangenehm sein, Trittsicherheit erforderlich, ideal ist es, ein zweites Auto oder ein Fahrrad am Offensee zu platzieren, www.ebensee.at

Zeiten & Höhen: Gehzeit: 4 – 5 Stunden, Höhendifferenz: 1150 m, Ebensee-Rindbach (447 m) – Eibenberg (1598 m) - Parkplatz an der Offenseestraße (625 m)

Einkehr: Restaurant und Jausenstation am Offensee, Gasthäuser in Ebensee

Karten: Kompass Nr. 18, Freytag & Berndt Nr. 284

Buchtipp: 100 Ausflüge in Oberösterreich, Kultur-Natur-Freizeit von Wagenhofer/Neuweg/Peham

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