Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Wanderung am Labyrintheweg in Hofkirchen

„Neue Wege gehen“ ist das Motto eines Themenweges in Hofkirchen im Mühlkreis. Der LabyrinthWanderWeg verbindet drei eindrucksvolle Labyrinthe, die an den schönsten Plätzen rund um den Ort platziert wurden. Interessierte Wanderer erwartet ein kurzweiliger Ausflug für die ganze Familie.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.
mit Hund
Schulen
zu zweit
mit Kind
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Bereits 2006 entstand in Hofkirchen auf dem Privatgrund der Familie Woldan das erste Labyrinth und dieses uralte Symbol der Menschen wurde zum Thema eines Wanderweges. Labyrinthe sind Orte der Entschleunigung, der Begegnung, der Stille und auch der Wandlung. Anders als in einem Irrgarten führt nur ein verschlungener Weg ins Zentrum und auch wieder hinaus.  Die Idee wurde Wirklichkeit und der Labyrinthe-Themenweg wurde schließlich 2010 eröffnet.

Drei Labyrinthe am Weg

Ausgangspunkt zur dieser kurzweiligen Wanderung ist der Parkplatz nahe dem Gasthaus/Cafe Barth am Ortsrand von Hofkirchen. Auf einer großen Tafel findet man eine ausführliche Beschreibung zum Weg und zum Thema Labyrinthe. Ein Abstecher führt zum ersten Labyrinth, dem PflanzenLabyrinth der Begegnung. Dieses fünfgängige, von vielfältigen Pflanzen dominierte Labyrinth liegt am historischen Salzweg nach Böhmen mit weiten Blicken über die Landschaft. Zurück beim Startpunkt folgt man den gelben Tafeln mit dem Labyrinthesymbol und wandert teils auf Wiesenwegen, teils auf Nebenstraßen und schließlich durch den Wald zum zweiten Labyrinth, dem SteinLabyrinth der Inneren Einkehr. Für dieses siebengängige kretische Labyrinth sammelte die Bevölkerung insgesamt 120 Tonnen Mühlviertler Granitsteine. Innehalten, den langen Weg zur Mitte in Geduld gehen, Wendungen annehmen und die Klarheit der Steine wahrnehmen ist hier das Thema. Nahe am Emmersdorfer Augenbründl vorbei führt der Weg weiter und man erreicht auf einer Anhöhe - der Scheibe – das KunstLabyrinth der Verwandlung. Dieses achteckige gotische Labyrinth wurde mit Skulpturen des Künstlers Gerhard Wünsche gestaltet. Die riesigen Skulpturen stellen die fünf Sinnesorgane dar und symbolisch ist der Weg von der Geburt bis zum Tod dargestellt. Abschiednehmen und Neubeginn, Wandlung und Verwandlung sind die Themen dieses einzigartigen Labyrinths.

 

Der Blick ins Donautal

Nicht weit davon, bei den Drei Linden, liegt die alte Gerichtsstätte des Schlosses Marsbach. Auf einer Gedenktafel gibt es Hinweise auf die letzte Hinrichtung. Ein Abstecher führt auf einem Feldweg hinab zum Landgasthof Pühringer nahe dem Schloss Marsbach. Von hier hat man einen herrlichen Blick hinab ins tief eingeschnittene Donautal. Zurück bei den Drei Linden folgt man wieder dem LabyrinthWanderWeg, der die Wandelnden in abwechslungsreicher Streckenführung zurück nach Hofkirchen bringt. Auf dem Kirchenplatz findet man noch ein letztes kleines Labyrinth. 

Daten und Fakten

Ausgangspunkt: Ortszentrum von Hofkirchen/Mühlkreis

Charakteristik: leichte Wanderung für die ganze Familie, durchgehend beschildert, Zeit für die Labyrinthe einplanen, Führungen unter Tel. 0664/2396954

Zeiten & Höhen: Gehzeit: 2 Stunden 30 Minuten, 10 Kilometer, Höhendifferenz: 200 m, Hofkirchen (601 m)

Einkehr: Es gibt einige Gasthäuser in Hofkirchen, wie das Gasthaus Barth am Beginn des Weges. Sehr schön liegt auch der Landgasthof Pühringer beim Schloss Marsbach mit Blick ins tief eingeschnittene Donautal.

Karten: Wanderkarte Labyrinthe Hofkirchen

Internet: www.labyrinthe-hofkirchen.a

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