Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Bergtour vom Appelhaus zum Almsee

Schneefall am Appelhaus und das Ende August. Die Kaltfront hatte nach der Hitze die Abkühlung doch etwas zu heftig ausfallen lassen. Die Stimmungen haben uns aber mehr als entschädigt. Gegen Abend leuchtete uns der Dachstein entgegen und schon nächsten Tag lockte der Wildensee mit einem erfrischenden Bad.

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zu zweit
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Der erste Teil der Bergtour im Toten Gebirge führte uns vom Almsee über die Pühringerhütte zum Albert-Appel-Haus. Regen hatte die geplante Besteigung des Redenden Steines und auch den Anstieg zum Großen Woising ins Wasser fallen lassen. Dafür fühlten wir uns am Appelhaus rundherum wohl. Ein engagiertes Team führt die Hütte und am Abend gab es sogar ein Klavierkonzert von Stefan Ikarus Kaiser, dem Organisten der Stiftskirche Wilhering und Halter der Brunnwiesen-Alm.  Er ist auch einer der Erzähler im Film „Zwischen Gestern und Morgen“ von Stefan Feichtinger, der diese Gegend mit einer stimmigen Dokumentation würdigt. Nächsten Morgen ist der kurze Winterzauber vorbei, die Sonne lacht und bald sind wir vorbei an der Wildenseealm unterwegs zum Wildensee. Da spiegelt sich der Rinnerkogel im glasklaren Wasser und hat man sich erst einmal zur Rast niedergelassen, möchte man nie mehr aufbrechen. Aber der Weg ist noch lang und begleitet von einem kleinen Bächlein wandert man durch den Rinnerboden hinab zur Rinnerhütte. Der weitere Abstiegsweg ist gut angelegt und am Jägerbründl vorbei kommt man über eine Stiege und kurze steile Passagen hinab und erreicht bei der Seeau den Offensee. Ein Wegweiser zeigt den Anstieg über 400 Höhenmeter zum Hochpfad an, auf dem man meist auf Forststraßen bequem dem Almsee entgegenwandert. Als Variante für orientierungsgeübte Berggeher bietet sich der Jagasteig auf das Weißhorn an. An der Rinner-Jagdhütte vorbei führt der mit Stoamandl gekennzeichnete Weg hinauf zum großen Panoramablick über den Offensee. Der Abstieg führt über das Galtweißhorn hinab und trifft auf eine Forststraße, die bei der Gschirrhütte in den Hochpfad einmündet.

Daten und Fakten

Ausgangspunkt: Albert-Appel-Haus

Charakteristik: eindrucksvolle Bergtour auf markierten Wegen, einige steilere Passagen beim Abstieg zum Offensee, Variante über das Weißhorn nicht markiert, Orientierungsvermögen bei der Wegsuche notwendig, GPS-Track verwenden

Zeiten & Höhen: Gehzeit: 7 Stunden, Höhendifferenz: Anstieg: 600 m, Abstieg: 1600 m, Albert-Appel-Haus (1638 m) – Rinnerhütte (1473 m) – Offensee (650 m) – Hochpfad (1040 m) - Parkplatz Seehaus (600 m), Weißhorn (1755 m)

Einkehr und Übernachtung: Albert-Appel-Haus, Tel. 0676 3336668, geöffnet von Mai bis spätestens 26. Oktober, www.touristenverein.at/Haeuser/Appelhaus/Appelhaus.htm,

Rinnerhütte, Tel. 0664 2405181, geöffnet von Juni bis Mitte September, dann an schönen WE,

Jausenstation Seeau am Offensee an schönen WE

Karten: ÖK-BEV Nr. 3212, AV-Karte Nr. 15/1, Kompass Nr. 19, Freytag & Berndt Nr. 81 oder 5503

Internet: Filminfos „Zwischen Gestern und Morgen“: www.ZwischenGesternUndMorgen.at

Buchtipp: Neuweg/Peham: Schutzhütten. Touren – Wanderwege – Geschichte. Ennsthaler Verlag, Steyr 2004

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