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© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Roberg Maybach: Familien-Wanderung mit Picknick in der Vitalwelt Bad Schallerbach.
Eine Familie sitzt in der grünen Wiese und genießt ein Picknick. Der Junge flechtet der Mama eine Blume ins Haar.
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Ausstellung: "Brennen für das LEBEN" - Täufergeschichte in Österreich

Freistadt, Oberösterreich, Österreich

Nächster Termin

10.05.2021

Veranstaltungsort

Schlossmuseum
Schloßhof 2
4240 Freistadt

Kontakt

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4240 Freistadt

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ÖffnungszeitenDi. - Fr.     09:00 - 17:00 Uhr
Sa. + So.  14:00 - 17:00 Uhr
Inhalt der AusstellungDer Reformation entstammen drei Flügel. Die Lutheraner (Protestanten), mit der Thesenveröffentlichung am 31. Oktober 1517 in Wittenberg, die Reformierten (Calvinisten, Hugenotten) wurden 1522 in Zürich durch Huldrych Zwingli und die Täufer 1525 auch in Zürich (21. Jänner 1525 erste Glaubenstaufe der Neuzeit in Zürich und am 23. Jänner 1525 Gründung der ersten Freikirche in Zollikon bei Zürich) begründet.
Die Täufer werden auch der radikale Flügel der Reformation bezeichnet. Für sie war die Trennung von Kirche und Staat, die Glaubenstaufe sowie die Gewissensfreiheit wichtige Inhalte ihrer Bewegung. Durch die Vertreibung entstand eigentlich eine große Verbreitung.
Durch Fehlverhalten des höheren und niederen Klerus (Bischöfe, Äbte und Priester in der Röm.Kath. Kirche) mit Vielweiberei, Völlerei und Spielsucht sowie durch das Pfründewesen hatten die Menschen sich von der Kirche abgewandt. Das Ablasswesen, dass man das Fegefeuer durch finanzielle Spenden an die Röm. Kath. Kirche verkürzen könne brachte‚ das Fass zum überlaufen.
Viele Menschen hatten sich den Täufern angeschlossen. Die radikalen Reformatoren verpflichteten sich zu einer außergewöhnlichen Friedfertigkeit. Wie in der Bergpredigt vorgeschrieben, verweigerten sie den Kriegsdienst, übernahmen keine politischen Ämter, die ja mit Gewaltausübung verbunden waren, trugen ohne Murren das Kreuz der Verfolgung, verzichteten auf Gegenwehr und Rache.
In der Ausstellung werden auch die „Täufer in Freistadt“ näher beschrieben. Zurückzuführen sind sie auf Hans Schlaffer sowie Hans Hut.
Hans Schlaffer wurde 1511 röm. kath. Priester. Als er mit der Lehre Luthers bekannt wurde, begann er, das reine Evangelium zu predigen, was ihm aber sehr bald verboten wurde.Im Jahre 1526 gab er sein Priestertum auf. Er wurde 1526–1527 Prediger des protestantischen Baron von Zelking auf dessen Schloss Weinberg. Schlaffer kam mit der Täuferlehre in Berührung. 1527 ging er nach Nikolsburg (Mikulov, Mähren) und hatte auch den Täufertheologen Balthasar Hubmair kennen gelernt, kehrt aber wieder nach Freistadt zurück. Die Täufergemeinde Freistadt stützte sich stark auf Hans Schlaffer. Als Hans Schlaffer von Freistadt nach Schwaz in Tirol kam, wurde er verhaftet und am 4. Februar 1528 geköpft.
Großen Einfluss auf die Täufer in Freistadt hatte auch Hans Hut. Ihm wird eine ganze Themenwand in der Ausstellung gewidmet. Hut war auch in Nikolsburg und zog dann über Wien, Waldegg, Melk, Krems und Steyr. Kurz darauf ging er nach Linz, Freistadt, Gallneukirchen, Wels, Passau, Schärding, Braunau, Laufen und Salzburg nach Augsburg.
Kaiser Ferdinand I. erließ am 28. August 1527 ein Mandat gegen die Täufer in Freistadt. Der königliche Prokurator Wolfgang Kunigl, der aus Steyr am 16. November 1527 nach Freistadt kam um die Täufer zu richten hatte so gar keine Freude mit diesem Auftrag. Er hatte die Täufer als rechtschaffene Bürger erlebt und wollte die Härte der Strafe (Strafe von Horb und Rottenburg) mildern.
Die Täufergemeinde Freistadt war mit mit 10 bis 14 Personen ausgewiesen (Frauen und Kinder nicht mitgerechnet). Die Täufergemeinde wuchs sehr stark an. Nicht alle Täufer kamen aus Freistadt. So wird aufgezeichnet, dass Täufer auch aus Kefermarkt in der Täufergemeinde waren. Es sind nur die Täufer aus Freistadt in den Gerichtsakten aufgelistet worden. Am 22. August 1527 wurden Jörg Schöferl, Heinrich Banreytt, Hans Eckart, Paul Goldschmidt, Hans Tischler und Wolfgang Birkenfelder gefänglich eingezogen. Wer nicht zur Röm.Kath. Kirche konvertierte wurde zu Tode gebracht. Die Chronik spricht von 10 Personen, die in Freistadt gerichtet wurden. Darunter sogar drei Namen, nämlich: Hans Weingartner aus Freistadt, Madlen Frelich aus Enns und Madlen aus Steyr. Ein täuferischer Märtyrer war auch Hans Sturm, ein Tuchscherer aus Steyr, der sich dem Gefängnis und Märtyrertod 1528 entzog, da er aus Freistadt floh. Seine Frau hatte ihrem Glauben abgeschworen aber seine Schwester wurde in Freistadt ertränkt.
Führungen zur Ausstellung – sofern gesetzlich möglich – können können unter info@taeufergeschichte.at gebucht werden.
Nähere Informationen unter www.taeufergeschichte.at sowie unter www.museum-freistadt.at

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