Ein Mädchen beim Baden im Gosausee in der Region Dachstein Salzammergut.
Oberösterreich

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Europaschutzgebiet Auwälder am Unteren Inn

Braunau am Inn, Oberösterreich , Österreich

Der Inn ist der wasserreichste Alpenfluss. „Aenus“, den „Schäumenden“ nannten ihn die Römer wegen der großen Fließgeschwindigkeit. Das weitverzweigte Flusssystem des Inn an der bayerisch-oberösterreichischen Grenze ist durch Regulierung und Hochwasserschutz zwar verschwunden. Die Folgen des späteren Kraftwerksbaus haben allerdings vollkommen neue Lebensräume und Ökosysteme erschaffen.

Die Staubereiche der Kraftwerke im Unterlauf des Inn haben den Wasserspiegel angehoben und die Geschwindigkeit des Flusses reduziert. Da der Inn aus den Alpen vor allem in den Sommermonaten ausgesprochen viele feine Sedimente mit sich führt, die sogenannte „Gletschermilch“, bleibt das Wasser meist trüb. Gleichzeitig setzten sich die Schwebstoffe in den Staubereichen ab und nach und nach wuchsen Schlickbänke an die Oberfläche. Gemeinsam mit den begleitenden Auwäldern hat sich der Grenzfluss zwischen Bayern und Oberösterreich damit in einen idealen Lebensraum für eine unglaubliche Vielzahl an Wasservögeln entwickelt, die dieses Biotop schon kurz nach seiner Entstehung für sich entdeckten und besiedelten. Mehr als 300 unterschiedliche Vogelarten werden übers Jahr hier beobachtet. Etwa die Hälfte davon brütet auch am Unteren Inn, andere wiederum sind nur Jahreszeitlich beschränkte Gäste oder auf der Durchreise. Allein diese Tatsache hat dazu geführt, dass sowohl Oberösterreich als auch Bayern bereits in den 1970er Jahren Naturschutzgebiete in den Auen des Inn errichteten. Heute hat dieses Vogelparadies den Status eines Europaschutzgebietes. Wer zum Beispiel auf dem Innradweg entlang des Flusses reist, findet immer wieder gute Plätze vor, um Vögel am und im Wasser zu beobachten: Wasservögel wie der Nachtreiher oder die Fluss-Seeschwalbe und der Eisvogel haben diesen Lebensraum ebenso erobert wie der Uhu, der Schwarzspecht oder der Goldregenpfeifer. Aber auch im Wasser lebende Säugetiere wie der Fischotter oder der Biber und selten gewordene Fische wie der Huchen kommen im Unteren Inn vor.

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Europaschutzgebiet Auwälder am Unteren Inn
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