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Filialkirche Loibichl

Innerschwand am Mondsee, Oberösterreich, Österreich

​Die Filialkirche („Kriegergedächtniskirche“) ist dem hl. Josef geweiht. Sie ist die jüngste der Kirchen im Pfarrgebiet. 

Da aus den beiden Weltkriegen 88 Gefallene aus der Gemeinde zu beklagen waren, beschlossen die „Heimgekehrten“ als Dank für die Rückkehr im Ort eine Kapelle zu bauen. Nach Beratung mit dem damaligen Kaplan Karl Krawinkler entschieden sie sich für den Bau einer größeren Kapelle, damit viele Leute aus der Gemeinde Platz finden könnten.
Viele Freiwillige und Kriegskameraden (Haslinger und Mayrhuber) halfen beim Bau mit. Das Baumaterial stammte vom ersten Autobahnbau 1938, die Ziegelsteine wurden von Bombentrichtern aus Salzburg geholt. Für die Innenausstattung zeichnete Bildhauer Haslinger aus Linz verantwortlich (Tabernakel, Marienstatue, Christuskopf am Lärchenkreuz). Sepp Mayrhuber, akademischer Maler und Mitglied des Künstlerhauses Wien schuf das Altarfresko und das Deckenfresko. Am 24. August 1948 feierten die Innerschwander ihr großes Fest der Kirchenweihe.1)

Die Kreuzwegbilder stammen von Gebhard Fugel. 1952 wurde das Kriegerdenkmal gesegnet. Es war damals an der rechten Seitenwand der Kirche angebracht (Lärchenkreuz mit Christuskopf und zwei Marmortafeln mit den Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege).

1953 beauftragte KR Wilflingseder (Ried) den Bildhauer Haslinger in Linz, eine Statue der schmerzhaften Mutter Gottes anzufertigen. Er spendete das Leistenholz, Tischlermeister Wenger fertigte den Altar und Schlosser Pichler die Eisenhalter als Kerzenleuchter die die Kriegerdenkmalkerze. Am 17. Mai 1953 weihte Propst Unfried aus Mattsee assistiert von Pfarrer Dürr und Kooperator Buchegger die neue Statue.2)

1982 erfolgte eine erste Renovierung der Kirche, 2010 mussten wiederum Renovierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt werden.
Pfarrer Dr. Ernst Wageneder gewann die in Innerschwand lebende und mit dem oberösterreichischen Landeskulturpreis ausgezeichnete Künstlerin Inge Dick als Beraterin. Die Kirchenfenster und der Altar mit Ambo wurden ihren Entwürfen gemäß gestaltet. Im Zuge dieser Renovierung entschied man sich dafür, das Kriegerdenkmal im Vorraum anzubringen. Die Marmortafeln wurden hierher versetzt. Die Figur des Gekreuzigten stammt vom alten Moarhof-Wetterkreuz. Peter Strobl (Schnitzer) renovierte es und fertigte eine neue Figur für das Wetterkreuz an.

Der neue Kirchenvorplatz mit dem Pilgerbrunnen (ein Seitenast des Pilgerweges Via Nova führt an der Kirche vorbei) wurde nach Entwürfen des Bautechnikers und Bürgermeisters Alois Daxinger errichtet. Die Innerschwander leisteten viele Robotstunden und feierten den Abschluss der Renovierungsarbeiten mit einem mehrtägigen Fest, dessen Höhepunkt am 27. August 2011 die Weihe des neuen Volksaltares durch Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz darstellte. Das Gotteshaus wird von den Gemeindebewohnern gerne besucht.3)

Es lädt mit den neu gestalteten Fenstern den Besucher ein, über das Licht zu meditieren. Gott sprach: Es werde Licht – und es ward Licht. Gott schenkt das Licht des Tages. Gott schenkt das Licht der Hoffnung… Im Gebetstext von Pfarrer Dr. Ernst Wageneder heißt es: „… Halte in uns die Sehnsucht wach, dem Licht des Tages auch durch unser Tun in Wort und Tat Strahlkraft zu verleihen, damit die Kälte dieser Welt erleuchtet wird.“4)
Von Anfang an betreut die Familie Schneider, die auch den Grund für die Kirche und den Parkplatz zur Verfügung stellte, die Loibichler Kirche mit größter Sorgfalt.

1.) vgl. www.pfarre-mondsee.com
2.) vgl. Pfarrchronik 1924 – 1974
3.) vgl. Gemeindeberichte von Innerschwand 2011
4.) Ernst Wageneder, Gebetstext


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