© Foto Oberösterreich Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer: Mit Freunden und dem Mountainbike den Nationalpark Kalkalpen erkunden.
Drei Mountainbiker, davon eine Mountainbikerin fahren energiegeladen eine leicht ansteigende Schotterstraße bergauf. Alle drei haben einen lachenden Gesichtsausdruck, sie haben Spaß. Seitlich der Straße sind Sträucher, im Hintergrund Wald. Alle drei Personen tragen Fahrradhelme, Radbekleidung und Radhandschuhe. Sonnenlicht fällt auf die Sträucher und Bäume.
© WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbHCM Visuals Donauradweg reloaded, Drei Radfahrerinnen fahren am Donauradweg bei Feldkirchen direkt am Donauufer entlang, während der Fluss gemächlich zwischen bewachsenen Ufern fließt.
Drei Radfahrerinnen fahren am Donauradweg bei Feldkirchen. Der befestigte Weg verläuft direkt am Donauufer, während der Fluss gemächlich zwischen dicht bewachsenen Ufern dahinzieht.

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Mahnmal für den Frieden

Gallneukirchen, Oberösterreich, Österreich

Das Mahnmal für den Frieden an der Anton-Riepl-Straße erinnert an die letzten Kriegsmonate in Gallneukirchen.

Diese Hatz auf Menschen unter der SS-Parole „schießt sie ab wie die Hasen“ war auch in Gallneukirchen. In der Nacht zum 2. Februar 1945 unternahmen etwa 500 so genannte K-Häftlinge, hauptsächlich sowjetische Offiziere als Kriegsgefangene, bei acht Grad Celsius unter Null einen Fluchtversuch aus dem Todesblock 20 des KZs Mauthausen. Mit den Feuerlöschern ihrer Baracke und diversen Wurfgeschossen griff eine Gruppe die beiden Wachtürme an, während eine zweite Gruppe mit feuchten Decken und Kleidungsstücken den elektrischen Zaun kurzschloss. Dann kletterten die Häftlinge über die Mauer. Zunächst gelang es 419 Häftlingen, das Lagerareal zu verlassen. Viele der ausgehungerten Flüchtlinge brachen jedoch bereits kurz nach der Mauer erschöpft im Schnee zusammen oder starben im Kugelhagel der
Maschinengewehre.
Alle, die nicht in die Wälder entkommen konnten, und 75 im Block zurückgebliebene Kranke wurden noch in derselben Nacht exekutiert. Insgesamt gelang über 300 Häftlingen vorerst die Flucht. Noch am selben Morgen rief die SS-Lagerleitung eine „Treibjagd“ aus, an der sich neben SS, SA, Gendarmerie, Feuerwehr, Wehrmacht, Volkssturm und Hitler-Jugend auch die Zivilbevölkerung der Umgebung beteiligte.
Das Ziel dieser drei Wochen langen „Hetzjagd“ war, „niemanden lebend ins Lager zurückzubringen“. Der Großteil der Flüchtigen wurde aufgegriffen und meistens an Ort und Stelle getötet. Die toten Häftlinge wurden nach Ried in der Riedmark, dem Stützpunkt der „Jagd“, gebracht und dort zu einem Haufen gestapelt. Mitglieder des Volkssturms, die Gefangene zum KZ zurückbrachten, wurden beschimpft, weil sie diese nicht sogleich getötet hatten.
Mahnmal für den Frieden
Anton-Riepl-Straße
4210 Gallneukirchen

Telefon +43 7235 63155
E-Mail stadtgemeinde@gallneukirchen.ooe.gv.at
Web www.gallneukirchen.at/Mahnmal_fuer_…
https://www.gallneukirchen.at/Mahnmal_fuer_den_Frieden

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