Familienausflug im Sommer auf die Schaunburg, Donauregion. Mama und Papa schlendern gemütlich durch das Burgtor während die beiden Söhne vor ihnen um die Wette laufen.
Oberösterreich

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Gänsehaut-Erlebnisse für einen Kultursommer in Oberösterreich

Der Boden bebt, wenn Orgelklang schwebt

Wer im Sommer in Oberösterreich Gänsehaut verspürt, der muss nicht unbedingt einen Tag mit kühlem Wetter erwischt haben. Es könnte auch sein, dass einer dieser magischen Momente eines Kultursommers dafür verantwortlich ist. Dieses Gefühl, gerade etwas ganz besonders zu erleben. Wo aber gibt es sie, diese Gänsehautmomente der Kultur in Oberösterreich?

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Zuerst herrscht die andächtige Stille eines großen Kirchenraumes. Und dann bebt plötzlich die Erde. Oder zumindest drängt sich dieser Vergleich auf, sobald die große Brucknerorgel in der Stiftsbasilika von St. Florian erklingt. Die Luft vibriert richtiggehend, wenn dieses gewaltige Instrument seine Register voll ausspielt. Vor alle aber: Wer ein Fan Anton Bruckners ist, muss sie gehört haben, die große Orgel von St. Florian mit ihren 7.386 Pfeifen. Zu hören ist sie von Mitte Mai bis Mitte Oktober täglich außer Dienstag und Samstag um 14.30 Uhr.

Damit wäre auch schon das Stichwort gefallen: Anton Bruckner. Geboren in Ansfelden, musikalisch geprägt im Stift St. Florian, Domorganist in Linz. Von dort zog er aus, um mit seinen Klangkathedralen die Grenzen der klassischen Symphonik zu sprengen. Sein Geburtshaus in Ansfelden zu besuchen gehört ebenso zum Pflichtprogramm seiner Anhänger, wie ein Besuch an seinem Sarkophag in der Krypta der Stiftsbasilika St. Florian, genau unter der Orgel, der Kreis schließt sich. Und dann ein Konzert im Rahmen des Linzer Brucknerfestes, jedes Jahr im September. Am besten die klassische Klangwolke zur Eröffnung. Schon wieder so ein Gänsehautmoment, wenn die Klangkraft des Orchesters über die Lautsprecher in die spätsommerliche Abendluft des Donauparks strömt.

Heiter und beschwingt ist sie, die Welt der Operette. Jeden Sommer hält sie in Bad Ischl Einzug, dort wo Franz Lehár eine Villa sein Eigen nannte. Der Operettenkönig ist in der Kaiserstadt somit auch der logische Namenspatron für das Lehár Festival, das seit mehr als einem halben Jahrhundert die leichte Muse des Musiktheaters pflegt. Ein Tipp: Vor der Vorstellung unbedingt zur Einstimmung die Lehár Villa besuchen!

Es gibt noch viel mehr dieser Orte in Oberösterreich, die einen sommerlichen Kulturbesuch zum Gänsehaut-Erlebnis werden lassen: Einmal durch den Garten des skurilen Grafikers Alfred Kubin flanieren, in seinem Arbeitszimmer vorbei schauen. Sein Arbeitstisch liegt da, als wäre der Meister gerade erst aufgestanden. Oder das Domizil des wortgewaltigen Dichters Thomas Bernhard in Ohlsdorf bei Gmunden aufsuchen. Wie hat er denn tatsächlich gelebt? Und diesen Besuch auch gleich mit einer Veranstaltung der Salzkammergut Festwochen verbinden. Einen Blick in das Komponierhäusl Gustav Mahlers in Steinbach am Attersee werfen und die Atmosphäre eines Ortes einsaugen, an dem Musikgeschichte geschrieben wurde. Wie war das noch mit der Gänsehaut im Sommer?