Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Wander- und Raderlebnis am Granatzberg

Bevor im Jahr 1779 das Innviertel zu Oberösterreich kam verlief die Grenze zu Bayern über die Höhenrücken zwischen Geiersberg und Taiskirchen. Diesem historischen Grenzverlauf folgt der Granatzweg. Der Name “Granatz” kommt von “granica”, dem altslawischen Wort für Grenze. Es gibt einige Möglichkeiten diese schöne Region rund um Pram zu entdecken, zu Fuß und mit dem Rad.

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mit Hund
Schulen
zu zweit
mit Kind
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Von Geiersberg nach Taiskirchen

Der Ausgangspunkt für den im Mai 2010 eröffneten Weg ist der kleine Ort Geiersberg. Der Granatzweg ist keine Rundtour, aber es gibt mehrere  Möglichkeiten um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Eine ist zu Fuß - mit neuen Blickpunkten in der Gegenrichtung – eine andere mit dem Taxi (Taxi Stiglbrunner: Tel. 07736 6273, 10 Euro/Fahrt). Weiters gibt es noch einige Wegvarianten (siehe Karte) und so kann man je nach Zeit und Interesse seine persönliche Tour zusammenstellen. Abwechslungsreich ist der Wegverlauf durch die hügelige Landschaft der Region Hausruck allemal. Bei der Aussichtsplattform in Gerhartsbrunn ist der Blick in alle Richtungen frei. Schautafeln entlang des Weges vermitteln interessante Infos zu geologischen Besonderheiten und der Geschichte der Region. Eine Kunstmeile, ein historischer Grenzstein und Spielstationen für Kinder vervollständigen die Attraktionen.

Unterwegs mit dem Rad

Der Granatzweg ist auch als Radweg beschildert und fast mühelos zu fahren. Ein schöner Platz ist am Ende des Weges beim Kapuzinerbankerl in Taiskirchen. Von hier zurück haben wir eine verkehrsarme Strecke nach Pram gewählt. Die Route führt hinab zum Pram Stausee. Nachdem man diesen nach rechts halb umrundet hat, kommt man rechts hinauf in die kleine Ortschaft Asbach und weiter nach Pram. Nach dem Abstecher zum Schloss Feldegg hat uns das Mühlenmuseum Furthmühle in vergangene Zeiten zurückgeführt. Von hier gibt es mehrere Möglichkeiten zurück zum Ausgangspunkt, wir haben jene über den Wirt z´Gries gewählt und nicht bereut. Streckenlänge: 22 Kilometer

Rundwanderung auf der Granatzweg Südroute

Mit Mai 2011 wird ein neuer abwechslungsreicher Wanderweg - die Granatzweg Südroute - eröffnet. Ausgehend von der Pfarrkirche in Pram führt dieser 2 bis 3 Stunden lange Rundweg über den Schulterberg zum Wirt z´Gries. Von dort geht es weiter zum Grenzstein in Rühring und vorbei am Baumhaus und der Kunstmeile zur Aussichtsplattform in Gerhartsbrunn. Am Weg hinab nach Pram kann man noch einen Abstecher zum wunderschönen  Renaissanceschloss Feldegg machen.

Daten und Fakten

Ausgangspunkt: Geiersberg, Taiskirchen oder Pram

Anreise: auf der Innkreisautobahn

Charakteristik: aussichtsreiche, bestens beschilderte Wanderung und Radtour mit mehreren Varianten, interessante Stationen mit Schautafeln

Zeiten & Höhen

Gehzeit: 2 – 4 Stunden, je nach Routenwahl

Fahrzeit pur: 1 Stunde 30 Minuten, Distanz: 22 km, Höhenmeter gesamt: 250 Geiersberg (554 m) – Kapuzinerbankerl/Taiskirchen (520 m) – Pram (435 m)

Einkehr: Gasthäuser in den Orten, Tipp: Wirt z´Gries, alterehrwürdiger Gasthof in ruhiger Lage mit schönem Gastgarten, bodenständige Jausenschmankerl, Montag und Dienstag Ruhetag, Tel. +43 (0) 7732 / 2020 www.wirt-gries.at

Karte: Kompass Nr. 201 

Infos: www.granatz.at, www.furthmuehle.at, www.schloss-feldegg.at

Buchtipp: Neuweg/Peham: Genuss-Biken in Oberösterreich, OÖNachrichten Edition by Trauner Verlag, Linz 2010 ISBN 978-3-85499-741-2

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