Eine dreiköpfige Familie beim Wandern zum Brunnsteiner See in der Ferienregion Pyhrn-Priel.
Oberösterreich

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Mountainbike-Tour am Pferdeeisenbahnweg

Abwechslungsreich ist die Fahrt mit dem Mountainbike entlang der historischen Trasse der Pferdeeisenbahn von Rybnik in Tschechien durch die Landschaft des Mühlviertels bis Linz. Die Höhenmeter und auch die Kilometer summieren sich allerdings zu einer ausgefüllten Tagestour.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.
zu zweit
allein

von Sabine Neuweg und Alois Peham

Entspannt ist die Anreise mit dem Zug von Linz über Summerau bis Rybnik in Tschechien. Ab hier orientieren wir uns an der Trasse der um 1832 errichteten und von Linz bis Budweis führenden Pferdeeisenbahn. Vom Bahnhof folgen wir der Straße nach rechts, überqueren die Hauptstraße und entlang des ehemaligen Patrouillenweges entlang der Grenze erreicht man beim restaurierten Pfeiler einer Brücke den neu errichteten Pferdeeisenbahnlehrpfad. Auf Tafeln wird anschaulich die Geschichte der Bahn dargestellt. Man folgt weiter der Forststraße und erreicht den Grenzübergang Eisenhut und über die Grenze geht es hinab zu einer Kreuzung. Hier hat man die Wahl zwischen der direkten Route oder der Alternativroute, die nach Leopoldschlag und über Leopoldschlag Dorf ebenfalls nach Kerschbaum führt. Die gesamte Strecke in Österreich ist bis auf einige Abzweigungen gut beschildert und immer wieder trifft man auf noch vorhandene Spuren der ehemaligen Bahn. Beim Pferdeeisenbahnmuseum in Kerschbaum entwickeln wir die Idee einer neuen Zugvariante für den Gesellschaftswagen Franz Josef. Mit Mountainbikes im Vorspann statt Pferden, das wäre wohl eine Herausforderung für trainierte Bergaufradler. Schön sind die Abschnitte bis Summerau und weiter bis Lest. Herrlich ist auch der Abschnitt durch das Tal der kleinen Gusen bis Unterweitersdorf. Gallneukirchen wird teilweise umfahren, auf zwei kurzen Abschnitten ist Radfahren verboten und über Treffling erreicht man dann St. Magdalena und Linz. Es waren nur wenige Wanderer unterwegs, diese haben aber selbstverständlich Vorrang und entsprechend rücksichtsvoll sollten Biker am Pferdeeisenbahnweg auch unterwegs sein.

Daten und Fakten

Ausgangspunkte: Bahnhof Rybnik, Anreise von Linz über Summerau mit der Bahn

Charakteristik: durchgehend markiert und beschildert folgt man dem Pferdeeisenbahnwanderweg auf Forststraßen, Wegen und Nebenstraßen, in Tschechien spärliche Beschilderung, immer wieder stößt man auf Viadukte, Bahnwärterhäuschen und die teilweise gut erkennbare Trasse der ehemaligen Bahnstrecke

Zeiten & Höhen: Fahrzeit: 6 -7 Stunden, Distanz: 85 km, Höhendifferenz: Anstieg 1050 m, Abfahrt 1450 m, Rybnik (658 m) – Summerau (556 m) – Linz (260 m)

Einkehr: Gasthof zur Pferdeeisenbahn in Kerschbaum, Gasthof Mader in Lest

Karten: Karte Genusswandern im Mühlviertler Kernland

Internet: www.pferdeeisenbahn.at, www.muehlviertler-kernland.at

Buchtipp: Neuweg/Peham: Genuss-Biken in Oberösterreich, OÖNachrichten Edition by Trauner Verlag, Linz 2010 ISBN 978-3-85499-741-2

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