
Ranshofen liegt rund 4 km (südlich) vom Zentrum Braunaus entfernt.
Als Rantesdorf wurde es schon im Jahr 788 erstmals als herzogliche Pfalz bzw. Wirtschaftshof der bayerischen Herzöge urkundlich erwähnt und im 9. Jh. unter den Karolingern sogar zur Königspfalz erhoben.
Im 11. Jh. gründeten Kaiser Heinrich III und seine Gemahlin Kunigunde die Pfarre Ranshofen.
1125 stiftete Bayernherzog Heinrich IX ein Kloster nach den Regeln des Hl. Augustinus.
Während des Landshuter Erbfolgekrieges (1504/1505) wurden Kirche und Kloster schwer beschädigt. 1508 wurde mit dem gotischen Neubau der Stiftskirche begonnen. In der ersten Hälfte des 17. Jhdts. wurde u.a. ein neuer Klostertrakt errichtet.
Aus Anlass des 800-jährigen Bestehens wurden zum Jahr 1699 Kirche und Kloster barockisiert. Bedeutende bayerische Künstler schufen Schmuck und Einrichtung der Kirche.
Schon wenige Jahre nach der Eingliederung des Innviertels an Österreich 1779 …
1810 kam das Innviertel von Napoleons Gnaden kurzzeitig wieder zu Bayern …
Neuer Text: 1851 erwarb Ferdinand Wertheimer das Schloss.
Die Familie Wertheimer besaß die große Anlage mit den umfangreichen Grundstücken bis 1938.
Besonders sehenswert ist die im 17. Jh. barockisierte Klosterkirche (heutige Pfarrkirche), berühmt wegen des kunstvollen Akanthus-Schmuckes der sechs Nebenaltäre („Straße des Akanthus“).
| Öffnungszeiten: | Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Kirchen-Führungen möglich. Anmeldung im Tourismusbüro Braunau, Tel.: +43 (0)7722/62644, Mail: info@tourismus-braunau.at |
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