
Steile Abbrüche zum Traunsee
Von Ebensee führt eine schöne Bergwanderung zur aussichtsreichen Gipfelschau auf dem Großen Sonnstein.
Fast mediterran präsentiert sich die Vegetation im oberen Teil des Bergwaldes. Ein schöner Abschluss dieser Runde ist der Weg über den Kalvarienberg ins Zentrum.
Kiefern recken ihre weiten Äste in den Himmel, steinig, karg und brüchig ist das Gelände im oberen Abschnitt der Tour, die aber keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Einem Adler gleich sitzt der Wanderer dann auf dem höchsten Punkt und betrachtet zufrieden die klein gewordene Welt dort unten.
Direkt beim Bahnhof in Ebensee startet diese Tour. Man überquert die Straße, und am Heimat- und Zeitgeschichtemuseum vorbeiwandernd kommt man hinauf zur Pfarrkirche. Man wendet sich nach rechts, geht an den letzten Häusern vorbeiwandernd und erreicht den Einstieg. Der schön angelegte Steig ist nicht schwierig und führt relativ zügig bergauf. Blicke auf den Feuerkogel, den Eibenberg und das Tote Gebirge begleiten uns auf dem Weg durch den lichten Laubwald. Auch der Flusslauf der Traun bis zur Mündung in den Traunsee lässt sich gut verfolgen. Immer wieder gibt es steilere, felsdurchsetzte Passagen.
Vor allem Kinder sollte man hier fest an der Hand nehmen. Ansonsten ist die Tour auch mit Kindern kein Problem. Wer eine ausgedehnte Wanderung hoch über dem Traunsee machen will, der macht sich auf zur Überschreitung der Sonnsteine bis Traunkirchen. Kurz vor dem Gipfel zweigt der Weg ab. Über eine gesicherte Felsbarriere geht es hinab und am Kamm in etwa 1 ½ Stunden hinüber zum kleinen Bruder des Ebenseer Sonnsteins. Trittsicherheit ist hier allerdings schon notwendig.
Wir aber lassen uns die Gipfeljause schmecken und blicken über den See zum Erlakogel. Hier schläft die Griechin wie eh und je den anmutigsten Schlaf des Salzkammergutes. Dann steigen wir auf demselben Weg wieder hinab zum Einstieg.
Wer noch eine schöne Runde über Ebensee anhängen will, dem empfehlen wir folgende Variante: Man folgt von hier zunächst dem Bartlbergweg hinüber zur Feuerkogelseilbahn-Talstation. Weiter wandert man auf einem schön angelegten Weg hinauf zur Katzenwoferlklause, einer kleinen Einsiedelei, und hinüber auf den Kalvarienberg. Auf dem Kreuzweg geht es dann aussichtsreich hinab in die kleine Fußgängerzone von Ebensee, die nicht weit vom Ausgangspunkt liegt.
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