
Familienspaß auf dem Weg zur Pettenfirsthütte
Mitten in Oberösterreich gibt es ein Mini-Gebirge, das eigentlich ein Tal ist: Vor etwa 17 Millionen Jahren verlandete hier ein Meer, dessen Boden der Flussschotter aus den gerade entstehenden Alpen auffüllte.
Zehn Millionen Jahre später gedieh darauf ein Zypressenwald, der auch bald unter dem Geschiebe verschwand. Erst in geologisch jüngster Zeit begann die Abtragung der mehr als 200 m hohen Schotterdecke:
So entstanden die Höhenzüge des Hausruck- und des Kobernaußerwaldes.Die Relikte der Urzeitbäume nutzte man im 19. und 20. Jahrhundert in Form von Kohle. Auf einem südseitigen Ausläufer des Hausrucks steht die Pettenfirsthütte.
Der schönste Weg dorthin führt durch den einzigartigen „Wald der Kinder“: Wir starten wir bei der Wallfahrtskirche in Zell am Pettenfirst, die einen wunderbaren Barockaltar von Thomas Schwanthaler birgt. Bei der Volksschule verrät ein Infostand, wie’s weitergeht.
Bald zeigt ein Wegweiser links die Richtung zur Pettenfirsthütte an. Hinter einigen Häusern überquert man eine Wiese bis zum Waldrand hinauf. Dort folgt man links der Asphaltstraße, die kurz darauf zum Karrenweg wird. Und nun geht’s los:
Wir finden schwimmende Blätter und Hüpfpilze, besuchen ein Specksteinnest und besuchen nach einer Hängebrücke den Froschkönig. Bald zweigen wir links auf den Mitterweg ab – nicht ohne zuvor den Barfußweg inspiziert zu haben.
Wenig später wenden wir uns wieder nach rechts, um steil zum Kamm des Hausruckwaldes anzusteigen. Vorbei an Waldbetten, Windspiel und Klettergitarre erreichen wir eine Baumschaukel.
Schießlich wandern wir rechts über die mit Geländern abgesicherte Schneide aus versteinertem Schotter zur Märchenstation bei der Hütte, u. a. an einem Fuchsbau und einem Baumhaus vorbei. Diesen Weg kann man ruhig öfter gehen – kleine und große Wanderer werden immer wieder Neues entdecken!
Wer nicht auf dem gleichen Weg zurückgehen möchte, kann unter mehreren Rückweg-Varianten wählen. Die Kürzeste zweigt 200 m südlich von der Hütten-Zufahrtsstraße rechts ab.
Kehrt man dagegen wieder zum Sattel im Norden der Hütte zurück, so empfiehlt sich die Kammüberschreitung bis zur Straße nach Thomasroith; dort findet sich links ein Abstiegsweg über Kreuth. Oder man folgt dem Waldkamm im Auf und Ab bis zur Einmündung des Ampflwanger Höhenweges.
Auf diesem links bis zur Straße von Ampflwang nach Zell, kurz weiter und dann links nach Roith hinunter. Von dort gelangt man auf Wiesen- und Güterwegen zum Ausgangspunkt zurück.
| Interesse(n): | Wandern / Nordic Walking / Laufen |
| Ort: | Zell am Pettenfirst |
| Bezirk: | Vöcklabruck |
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| Öffnungszeiten: | Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez |
| Ausgangs-/Endpunkt: | Zell am Pettenfirst, 550 m. |
| Gehzeit: | zur Pettenfirsthütte 45 Min. (mit Spielen entsprechend länger!), Rückweg 30–45 Min., größere Runde ca. 2 h. |
| Charakter: | einfache Wanderung auf Güterwegen und problemlosen Waldpfaden mit vielen Spiel-Stationen. |
| Rastmöglichkeiten: | in Zell und Ampflwang, Pettenfirsthütte. |

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Tourismusverband Zell am Pettenfirst
Zell am Pettenfirst 32 , 4842 Zell am Pettenfirst Tel.: +43 (7675) 2355 Fax: +43 (7675) 2355-15 e-Mail: tourismus@zellampettenfirst.at Web: http://www.oberoesterreich.at/zell-am-pettenfirst |
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