
Eine Pipeline als Weltkulturerbe
Auf dem Soleleitungsweg verfolgt der Wanderer ein Stück des Weges, den das Salz seit Jahrhunderten vom Bergwerk zur Ebenseer Saline nimmt.
Ein Besuch der Hallstätter „Salzwelten“ gehört zum Salzkammergut- Urlaub wie das Salz zur Suppe. Die spannende Expedition in die Welt der Bergknappen, garniert mit einer lustigen Rutschpartie zum beleuchteten Salzsee und der Ausfahrt mit der Stollenbahn, bietet eine Zeitreise durch 4500 Jahre „Salzgeschichte“.
Da uns die Standseilbahn die Aufstiegsmühen weitgehend erspart, können wir dann noch ein Weilchen dem Salz folgen: 1595 wurde der Bau jener „Pipeline“ begonnen, durch welche die Sole, die Salzlauge aus dem Bergwerk, bis zum heutigen Tag in die 40 km entfernte Ebenseer Saline fließt.
Die Rohre wurden mitten durch eine Schlucht verlegt und über den Gosauzwang, ein kurioses, 43 m hohes Brückenbauwerk auf sieben Pfeilern, geführt. Wer auf diesem „thematischen Weitwanderweg“ hoch über dem Hallstätter See dahinwandert, kann das Rauschen in der Soleleitung da und dort sogar hören. Die Bergstation der Standseilbahn liegt am Beginn des Salzberg-Hochtals:
Links führt ein sehr steiler Weg zum nahen Schaubergwerk, rechts geht’s zum Rudolfsturm hinauf (Traumblick auf Hallstatt). Der Soleleitungsweg (Nr. 601) zieht geradeaus über viele Stufen zum Mühlbach hinunter.
Auf gut abgesicherten Treppen und Stegen steigt man durch die Höllschlucht in den steilen Hallstätter Bannwald ab.
Rechts gäbe es einen direkten Weg in den Markt hinunter – der Soleleitungsweg führt jedoch sanft abfallend weiter nach Norden durch die Steilflanken der Steingrabenschneid, überquert mehrere Gräben und erreicht schließlich den Gosauzwang, die hohe Brücke über den Gosaubach (davor und danach kann man zur Straße in der Nähe des Gasthofs Gosaumühle absteigen).
Der folgende Abschnitt des Soleleitungswegs wurde stellenweise aus den Felsen herausgeschlagen und führt durch die steile Flanke des Ramsauer Gebirges dahin. Kurz vor dem Kraftwerk können wir rechts nach Steeg absteigen. Unten auf der Straße gelangt man rechts zur Schiffsanlegestelle, links – über die Traunbrücke – geht’s dagegen zum nahen Bahnhof Steeg-Gosau.
| Öffnungszeiten: | Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Öffnungszeiten der Salzbergbahn |
| Kinderfreundlich: | Kinder ab 10 Jahren, Kinder 6-10 Jahre |
| Ausgangs-/Endpunkt: | Hallstatt-Lahn, 511 m, Parkplatz beim Busterminal. Kurz zur Talstation der Standseilbahn und Auffahrt auf den Hallstätter Salzberg, 855 m. |
| Gehzeit: | Gehzeit: Salzberg – Gosaumühle 1–1,5 h, nach Steeg 30 Min. (direkter Abstieg nach Hallstatt 45 Min.). |
| Charakter: | nicht besonders schwierige Bergab-Wanderung, kurze exponierte Stellen erfordern jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Führungen durch das Salzbergwerk von Anfang Mai bis Mitte Oktober. |
| Rastmöglichkeiten: | Gasthof Rudolfsturm, Salzbergwerk-Kiosk, Gasthof Gosaumühle. |

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Oberösterreich Tourismus Info
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Ferienregion Dachstein/Salzkammergut Ortsbüro Hallstatt Seestraße 169, 4830 Hallstatt Tel.: +43 (6134) 8208 Fax: +43 (6134) 8352 e-Mail: hallstatt@dachstein-salzkammergut.at Web: http://www.dachstein-salzkammergut.at |
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