
Seit 1989 bringt das Museum seinen Besuchern den Werdegang der Stadt und von Land und Leuten des Skgt. näher. Die Ausstellung präsentiert neben der Kalßkrippe die Arbeiten der OÖ Krippenbauschule.
Den Grundstock zur Ischler Heimatkrippe legte um 1838 der Salinenbeamte Franz Oberleitner, der den Bau einer Weihnachtskrippe gelobte, wenn siner bis dahin kinderlosen Ehe Kindersegen beschert werden würde. Nach der Geburt seines Sohnes im Jahre 1838 begann er unverzüglihc mit dem Bau seiner Votivkrippe. Stall, Heilige Familie und Hirten bezog er aus Ebensee und allmählich erweiterte er seine Krippe, bis sie in ihrem Endzustand rund 300 Figuren umfaßte. 1889 verkaufte Oberleitner die Krippe an den Kaufmann Johann Kalß.
Kalß, ebenfalls ein begeisterter Krippenvater, wollte als Ergänzung bewegliche Figuren haben und systematisch ging er an den Umbau seiner Krippe. 1914 starb Kalß; sein Sohn erhielt die Krippe als Erbgut. Er stellte sie nun ebenfalls zur Weihnachtszeit auf.
Als Johann Kalkß 1950 starb übernahm seine Tochter das großte erbe und verkaufte die Krippe 1952 an den Ischler Heimatverein.
Kustos Dusch vom Heimatmuseum Bad Ischl baute die Krippe in der Lehárvilla neu auf.
Die Übersiedlung der Krippe ins Museum der Stadt Bad Ischl erfolgte im Jahre 1985. 1993 wurde die Krippe mit Licht un Ton ausgestattet. Der Sprecher erzählt ihre Geschichte und Lichtkegel lenken den Blick auf Ausschnitte und Gruppen, von denen gerade berichtet wird. Dazwischen hören Sie alte überlieferte Hirten- und Weihnachtslieder.
| Öffnungszeiten: | Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez |
| Preisinformationen: | Krippenausstellung € 2,20 |
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